Voraussetzungen¶
Qisutu 1.0.1 wird auf einem Linux-Server installiert. Die Systemvorbereitung
wird als root ausgeführt, weil Pakete, Apache-Konfigurationen,
systemd-Dienste, Benutzer und Dateirechte eingerichtet werden.
Unterstützte Systeme¶
Die empfohlene Referenzplattform ist Ubuntu Server LTS. Das mitgelieferte
install.sh besitzt außerdem eigene Installationswege für Debian, RHEL,
Rocky Linux, AlmaLinux, CentOS, Fedora, openSUSE und SLES. Eine unbekannte
Distribution wird nicht stillschweigend wie Ubuntu behandelt; das Skript
bricht mit einer verständlichen Fehlermeldung ab.
Vorbereitende Prüfungen¶
Vor dem Beginn müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
Root-Zugriff oder eine Root-Shell
Netzwerkzugriff auf die Paketquellen der Distribution
funktionierende Namensauflösung und ein erreichbarer Webserver
ein Installationspfad ohne Leerzeichen
genügend Speicherplatz für Programm, Datenbank, Anhänge, Protokolle und Sicherungen
eine eigene Datenbank beziehungsweise eindeutige Instanzkennung je Installation
Für OAuth2-Verbindungen zu Microsoft 365 oder Google wird später eine von außen erreichbare HTTPS-Basis-URL benötigt. Eine reine HTTP-Adresse genügt für eine lokale Erstinstallation, sollte aber nicht produktiv verwendet werden.
Benötigte Software¶
Das Installationsskript installiert beziehungsweise prüft Apache, MariaDB oder die benötigten MySQL-Clientwerkzeuge, Perl sowie die für Datenbank, E-Mail, LDAP, TLS und OAuth benötigten Perl-Module. Die Pakete müssen daher nicht vorab einzeln zusammengesucht werden.
Bestehender Server
Prüfen Sie vor der Installation, ob bereits eigene Apache-VirtualHosts, Firewallregeln, SELinux-Richtlinien oder Datenbankrichtlinien vorhanden sind. Qisutu legt instanzbezogene Konfigurationen an, ersetzt aber keine bewusst abweichende Betreiberkonfiguration.