Services mit Configuration Items verknüpfen

Die Service-CI-Zuordnung beschreibt, welche technischen Komponenten einen Service unterstützen. Ein Service kann mehrere CIs haben, und dasselbe CI kann mehreren Services zugeordnet sein. Ein Service, ein konkretes CI und eine Ticket-CI-Verknüpfung bleiben dabei unterschiedliche Objekte beziehungsweise Beziehungen.

Zuordnung anlegen

  1. Legen Sie zunächst die benötigten aktiven Services und Configuration Items an. Die Verwaltung der CMDB-Stammdaten erfolgt im Administrationsbereich.

  2. Öffnen Sie unter Administration → Services den gewünschten Service zur Bearbeitung. Speichern Sie einen neuen Service zunächst, bevor Sie CIs zuordnen.

  3. Im Bereich Zugeordnete Configuration Items suchen Sie über Configuration Item hinzufügen nach CI-Nummer oder Name.

  4. Wählen Sie den passenden Treffer aus der CMDB-Suche und klicken Sie auf Configuration Item hinzufügen.

  5. Prüfen Sie die neue Tabellenzeile mit CI-Nummer, Name, Typ, Status und Aktiv-Kennzeichnung.

  6. Öffnen Sie das CI über seine Nummer. Auch dort müssen die zugeordneten Services angezeigt werden; die Zuordnung wird in der unveränderlichen CI-Historie protokolliert.

Beispiel und Entfernung

Ordnen Sie dem Service „ERP-System“ das CI ERP-PROD-01 zu und dem Service „Dateiablage“ das CI FILE-PROD-01. Eine gemeinsam genutzte technische Komponente darf zusätzlich beiden Services zugeordnet werden. Damit ist die technische Abhängigkeit dokumentiert, ohne einen zweiten CI-Datensatz anzulegen.

Zum Entfernen einer Zuordnung verwenden Sie die Entfernen-Aktion in der betreffenden Zeile des Services. Dadurch wird die Beziehung aufgehoben, nicht der Service oder das CI gelöscht. Auch die Entfernung erscheint in der CI-Historie.

Abgrenzung zu Ticket, Kunde und ITSM

Eine Service-CI-Zuordnung weist einem Kunden nicht automatisch den Service oder eine SLA zu. Diese Konfiguration erfolgt weiterhin unter Kunden-Services. Sie ersetzt auch nicht die Auswahl des Service beziehungsweise die CI-Verknüpfung am einzelnen Ticket.

Die neue Beziehung stellt für ITSM-Zusatzmodule eine Grundlage bereit, betroffene Services aus CIs abzuleiten und diese bei Auswirkungen und Change-Konflikten zu berücksichtigen. Welche ITSM-Aktionen angeboten werden, hängt vom installierten Zusatzmodul ab; allein durch das Anlegen der Service-CI-Beziehung entsteht kein ITSM-Vorgang.